Charlotte Münch.

 

Stationen einer Schreiberin

Mit 5 beschreibe ich die Sitzflächen der neuen Stühle meiner Mutter – leider gelingt mir nicht recht, ihr zu vermitteln, welche Mühe mich dies gekostet hat.

Mit 12 schreibe ich a) voll Inbrunst und b) ausnahmsweise in Schönschrift mein erstes großes Werk: eine zu meiner Betrübnis nur mich tief ergreifende Schmonzette.

Ab 20 schreibe ich Einkaufszettel. Bis heute allerdings vergesse ich dabei die Hälfte, lasse ihn daheim liegen oder schaue im Laden nicht drauf und kaufe alles andere.

Ab 30 schreibe ich Werbetexte. Diese finden zwar in der Fachpresse lobende Erwähnung, in der Branche daselbst fühle ich mich jedoch nicht wohl.

Ab 40 lege ich dann richtig los. Ich schreibe unter anderem …

  • Artikel zu Kommunikation, Mitarbeiterführung, Team-Building, Personal- und Persönlichkeitsentwicklung für diverse Fachmagazine.
  • ein Buch über den Dichter Khalil Gibran und dessen Heimat, den Libanon. In Anlehnung an Gibrans Hauptwerk heißt es „Zur Quelle des Propheten“ und ist garniert mit Fotos meines Ehemanns namens Hans.
  • Übersetzungen der Websites und Broschüren diverser libanesischer Weingüter
  • nachdenkliche, schräge, sanfte, zornige, sehnsuchtsvolle Texte und fasse diese im Bändchen „Ein- bis Zweisamkeit“ zusammen. Diesmal geschmückt mit eigenen Fotos.
  • als Co-Autorin einen Ratgeber rund um PMS, das prämenstruelle Syndrom, und zwar für Frauen und Männer. Die „Tage vor den Tagen“ betreffen schließlich beide Seiten!
  • aufgrund der zunehmenden Nachfrage schließlich Landingpages, E-Mailings, Newsletter, Websites und -seiten, Flyer …

Heute bewörtere ich ausschließlich das, was mir wirklich Freude bereitet!

 

Meine Spezialität:

Komplexe Themen und Inhalte leichthändig aufbereiten

 

Weitere sachdienliche Hinweise:

Vom Erstberuf her bin ich studierte Spanisch-Übersetzerin, war sieben Jahre lang stellvertretende Geschäftsführerin einer Full Service Marketing-Agentur, tummelte mich als Kommunikationsexpertin und multidimensionaler Coach 15 Jahre lang in der Organisationsentwicklung, entwickelte mich weiter zur heilpraktischen Fachtherapeutin für Psychoonkologie und Psychosomatik und beschäftige mich seit langem mit alternativen Heilverfahren.

 

Was sonst noch …

Meine zweite Liebe neben dem Schreiben gilt der Natur. Klar also, dass ich mich für den Schutz von Fauna, Flora und Meer engagiere. In meiner Freizeit durchstreife ich – relativ wetterfest veranlagt – mit meiner Kamera Wald, Feld, Flur, Küste und Moor und experimentiere mit abstrakter Fotografie. Bisweilen gestalte ich auch Ausstellungen (siehe Bild oben).

 

(bei Nordwest-Wind der Stärke 6)